Body Scanning


Body Scanning
ist entstanden durch die Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Physiotherapeuten, Radfahrern und Ingenieuren.
Dies  ist ein Vermessungssystem, mit dem sich Kunden berührungslos vermessen und beraten lassen können, um ihre optimale ergonomische Sitzposition auf dem Fahrrad zu finden und die perfekten Rahmen-Geometrien zu errechnen.

Es gibt zwei Arten, die normale , bei der der Kunde für einige Sekunden in der ruheposition vermesst wird und die dynamische Vermessung, welche unter realen bewegungen abläuft.

Gerne beraten wir Sie welche Vermessung für Sie in Frage kommt.

Wir empfehlen Ihnen, sich Ihr Fahrrad so genau wie möglich einstellen zu lassen, denn in erster Linie beruht die ergonomische Einstellung Ihres Fahrrades auf der richtigen Analyse Ihrer biometrischen Daten und dem gewünschten Einsatzzweck. Eine optimal auf den Körper abgestimmte Fahrradeinstellung verbessert die Kraftübertragung und vermindert gesundheitliche Risiken.

Wie und was wird gemessen?

Sattel

Die Sattelhöhe und der Sattelversatz ist entscheidend für das gute Gefühl beim Treten und die Kraftübertragung.

Abstand Sattel-Lenker

Der Abstand zwischen Sattel und Lenker ist von der Oberkörperlänge und der Sitzhaltung abhängig.

Lenkerniveau

Das Lenkerniveau wird in Relation zum Sattel ausgedrückt. Hier besteht ein großes Toleranzfeld, da nur drei prinzipielle Rückenpositionen (komfortabel, moderat, sportlich) erfragt werden. In der Realität gibt es aber noch viele Positionen dazwischen. Die drei Sitzpositionen werden immer auf die ausgewählte Fahrradkategorie bezogen.

Rahmenhöhe

Die Rahmenhöhe ist ein untergeordneter Punkt. In erster Linie sind die drei Kontaktstellen, wo Sie das Fahrrad berühren, von Interesse und für das ergonomische Wohlbefinden von großer Bedeutung. Die Rahmenhöhe war zu der Zeit ein Indikator für die Rahmengröße, als es noch Diamantrahmen mit waagerechtem Oberrohr gab. In den Zeiten von abfallendem Oberrohr und gefederten Sattelstützen ist eher die Oberrohrlänge entscheidend.

Sitzhaltungen

Die Ergonomie eines jeden Radfahrers ist unterschiedlich. So ist z. B. die Ergonomie des Cityradfahrers komfortables Sitzen, guter Überblick über den Verkehr und schnelles Auf- und Absteigen an der Ampel. Im Vergleich ist die Ergonomie des Rennradfahrers windschnittiges Sitzen, hohe Trittfrequenz und optimales Kraft-/ Leistungsverhältnis.